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auf der Spitzigen Lun, Vinschgau, Mals (click to enlarge)

                                                                                                     aktualisiert/updated: 7th October 2018



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Aber zunächst aus aktuellem Anlaß - eine Diskussion mit meinen Freunden beim Bier nach dem Fußballtraining - ein kleiner Kommentar zu den Wohungs- und Hauspreisen sowie Mieten unter dem Titel:

"Wie die Politik die Spekulation mit Wohnungseigentum verschlafen hat

 

Wohnungen werden nicht nur in Ostdeutschlands Ballungszentren unbezahlbar, sondern auch in Westdeutschlang. Die Immobilienpreise und mit ihnen die Mieten sind beispielsweise in Bielefeld schon höher als in der Boomtown Wien. Deshalb stimmt der Vorwurf einiger meiner ostdeutschen Freunde nicht, die Westdeutschen würden alles aufkaufen. Die Ursache liegt tiefer, und deshalb kann die Mietpreisbremse nicht viel ändern. Die Ursache liegt in der Euro-Schuldenkrise, als Finanzinvestoren begannen, ihr Geld aus den Krisenländern abzuziehen und in Deutschland anlegten. Zunächst gingen sie in Schuldtitel des Bundes und Aktien, so dass deren Kurswerte stiegen, Zinsen und Renditen dagegen fielen. Das ist insofern kein Problem, da die Wertsteigerung der Finanztitel viel mehr Gewinne versprach als mögliche Verluste durch sinkende Zinsen. Danach entdeckten sie Immobilienwerte. Diese wurden gekauft, aber nicht bewohnt. Leerstände sind kein Problem, da die Wertsteigerung Einnahmeverluste aus dem Mietzins leicht kompensierten. Das hätte die Politik sehen können. Aber unser Finanzminister war sehr glücklich über die Nachfrage nach Bundestiteln, weil durch die Zinsersparnisse ein Überschuss in den öffentlichen Haushalten erzielt werden konnten. Die Kehrseite sind horrende Preise, Mieten und Leerstände – selbst bei Neubauten. Jemandem, der eine Wohnung aus spekulativen Gründen (erwartete Wertsteigerung) erworben hat, ist es egal, ob er vermietet oder nicht. Insofern interessiert ihn auch nicht die Mietpreisbremse oder gar ein generelles Verbot einer Mietsteigerung. "  

(07/10/2018)



New Publications:


Winter 2018: ‘A fire department for the Euro area: reflections on a fiscal risk-sharing capacity’. MPRA Working paper No. 83965, January 2018. Free download https://mpra.ub.uni-muenchen.de/83965/

Autumn 2017:'Monetary policy independence reconsidered: evidence from six non-euro members of the European Union'. Empirica, 44(3), 567-584, Euro 41,94. Download info: https://link.springer.com/article/10.1007/s10663-016-9337-3?wt_mc=Internal.Event.1.SEM.ArticleAuthorAssignedToIssue

Summer 2017: ‘Explaining trade imbalances, in the euro area: Liquidity preference and the role of finances’ PSL Quarterly Review, vol. 70, n. 280 (June 2017), 155-184Free download: http://ojs.uniroma1.it/index.php/PSLQuarterlyReview/



The Big 2013-2016 Balkan Project: 

'Improving Competitiveness in the Balkan Region – Opportunities and Limits' WIIW-Research Report No. 411. Download via WIIW website:  http://www.wiiw.ac.at/.   

                This report is the English Version of:

‘Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit in der Balkanregion – Möglichkeiten und Grenzen‘. (with Doris Hanzl-Weiss, Mario Holzner, Michael Landesmann, Johannes Pöschl and Hermine Vidovic. wiiw Research Report in German language No. 3, Dezember 2015 , 217 pages including 27 Table and 110 Figures. Download: http://wiiw.ac.at/steigerung-der-wettbewerbsfaehigkeit-in-der-balkanregion--moeglichkeiten-und-grenzen-p-3755.html