Kulturmanufaktur

GERSTENBERG

Programm

In der Kulturmanufaktur Gerstenberg gibt es ein abwechslungsreiches Programm aus Konzerten, Lesungen, Workshops und vielem, vielem mehr. Um Plätze für die Veranstaltungen zu reservieren oder mehr zu erfahren, schreibt uns einfache eine E-Mail an gberg.ffo@gmail.com :-)

vernissage:
ich bin ein frankfurter

31.10. ab 18:00 Uhr

Die Ausstellung "Ich bin ein Frankfurter" blickt unter verschiedenen Themenschwerpunkten auf das Leben und Wirken von Hermann Arndt / Zvi Aharoni (1921-2012). Arndt wuchs in Frankfurt an der Oder auf und ging hier auf das Friedrichsgymnasium, ehe er mit seiner Familie kurz vor den Novemberpogromen 1938 emigrierte. Später spürte er Adolf Eichmann in Argentinien auf und war an dessen Entführung beteiligt. Diese führte schließlich zum Eichmann-Prozess. Herrmann Arndts Lebensgeschichte wird im Zusammenhang mit der zwanzigjährigen Geschichte des Jugendbegegnungsprojektes »Building Bridges« in Frankfurt (Oder) erstmalig in einer interdisziplinären Ausstellung präsentiert.

Da die Plätze aufgrund der geltenden Eindämmungsverordnung sehr begrenzt sind, bitten wir um eine vorherige Reservierung unter: gberg.ffo@gmail.com

Es gelten die aktuellen Eindämmungsverordnungen.

www.ich-bin-ein-frankfurter.de

ich bin ein frankfurter

01.11. bis 29.11.2020

Die Ausstellung "Ich bin ein Frankfurter" blickt unter verschiedenen Themenschwerpunkten auf das Leben und Wirken von Hermann Arndt / Zvi Aharoni (1921-2012). Arndt wuchs in Frankfurt an der Oder auf und ging hier auf das Friedrichsgymnasium, ehe er mit seiner Familie kurz vor den Novemberpogromen 1938 emigrierte. Später spürte er Adolf Eichmann in Argentinien auf und war an dessen Entführung beteiligt. Diese führte schließlich zum Eichmann-Prozess. Herrmann Arndts Lebensgeschichte wird im Zusammenhang mit der zwanzigjährigen Geschichte des Jugendbegegnungsprojektes »Building Bridges« in Frankfurt (Oder) erstmalig in einer interdisziplinären Ausstellung präsentiert.

Eingerahmt wird die Ausstellung von Veranstaltungen. Für Schulgruppen werden Workshops angeboten.


Öffnungszeiten:

Dienstag bis Freitag von 14:00 bis 18:00 Uhr
Samstag und Sonntag von 11:00 bis 18:00 Uhr


www.ich-bin-ein-frankfurter.de

Chichinette – Wie ich zufällig Spionin wurde

Film: 06.11. ab 19:00 Uhr

Wie kann das eigene Handeln Einfluss auf den Lauf der Dinge nehmen? Wie können Lebensgeschichten das Erinnern der Geschichte wachhalten? Und können sie Mut machen für heutige Herausforderungen? Der Dokumentarfilm »Chichinette« begleitet die 99-Jährige Marthe Cohn, die seit 20 Jahren unermüdlich um die Welt reist, um jungen Menschen ihre Geschichte zu erzählen: Die französische Jüdin aus Metz musste im Krieg vor den Nationalsozialisten fliehen. Später hat sie als Spionin der Alliierten in Deutschland ihr Leben aufs Spiel gesetzt. Heute hält sie mit Vorträgen und in Begegnungen die Erinnerung wach. Ein packendes Porträt einer beeindruckenden Frau. Im Anschluss an die Vorführung ist Regisseurin Nicola Alice Hens zu Gast. Sie gibt Einblicke in die Entstehung ihres Films und beantwortet die Fragen des Publikums.

Mit Regisseurin Nicola Alice Hens und Animationsfilmerin Aline Helmcke. Moderiert von Lisa Haußmann, Filmwissenschaftlerin und Filmvermittlerin.


Da die Plätze aufgrund der geltenden Eindämmungsverordnung sehr begrenzt sind, bitten wir um eine vorherige Kartenbestellung unter: gberg.ffo@gmail.com

Es gelten die aktuellen Eindämmungsverordnungen.

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Meine tasche voll nacht

Musikalische Lesung: 07.11. ab 20:00 Uhr

Thomas Strauch wurde 1977 geboren und ist freischaffender Musiker – Jazz, Folk, Weltmusik – in Frankfurt (Oder). Er spielt diverse Instrumente und tanzt auf vielen Hochzeiten, weil es ihm Spaß macht, mit Kollegen Projekte oder Festivals zu initiieren und zu verwirklichen. Als Gast wirkt er in verschiedenen Bands und Formaten mit. Seine Interessen kennen buchstäblich keine Grenzen – weder zwischen Ländern noch zwischen Genres. 2018 wurde Thomas Strauch „Frankfurter des Jahres“. Konzerte führte ihn quer durch Europa. An 18 CD-Produktionen wirkte er mit, bei einigen als Solist. Im aktuellen Repertoire spielt er neun musikalische und musikalisch-literarische Programme. Seit vielen Jahren tritt er immer wieder auch gemeinsam mit Henry-Martin Klemt auf – sei es bei Programmen mit Arbeiten der beiden Künstler oder auch Abenden zu Jens Gerlach, Johann Christian Günther, Eva und Klaus-Dieter Schönewerk oder Johannes Bobrowski.

Henry-Martin Klemt wurde 1960 in Berlin geboren, studierte am Literaturinstitut „Johannes R. Becher“ in Leipzig und lebt seit 1985 in Frankfurt (Oder). Er arbeitet als Redakteur beim Märkischen Medienhaus Frankfurt (Oder), ist Journalist, Dichter und Herausgeber. Bisher erschienen zehn Bücher, darunter neun Lyrikbände, von ihm. An der Produktion von 15 CDs verschiedener Künstler war er beteiligt, ebenso an zahlreichen Anthologien (unter anderem „Lyrik der DDR“ bei S. Fischer 2009). Gedichte von ihm wurden in mehrere europäische Sprachen übersetzt. Für seine Arbeiten wurde der Autor mit mehreren Preisen ausgezeichnet, darunter beim Festival Internazionale di Poesia in Genua. Gemeinsam mit Thomas Strauch präsentiert er das neue Programm „Meine Tasche voll Nacht“ zum 30jährigen Bestehen des Literaturkollegiums Brandenburg e.V.


Eintritt: 14,- € / ermäßigt 10,- €

Da die Plätze aufgrund der geltenden Eindämmungsverordnung sehr begrenzt sind, bitten wir um eine vorherige Kartenbestellung unter: gberg.ffo@gmail.com

Es gelten die aktuellen Eindämmungsverordnungen.

der jäger

Lesung: 09.11.2020 ab 16:00 Uhr

Mit Co-Autor Wilhelm Dietl und Schauspieler und Regisseur Falk Rößler

Hermann Arndt wandte sich in den 1990er Jahren erstmals mit einem Buch an die Weltöffentlichkeit, das in 8 Sprachen übersetzt wurde. Zusammen mit dem Co-Autor Wilhelm Dietl gab er seine Autobiografie heraus „Der Jäger – Operation Eichmann: Was wirklich geschah“. Im Rahmen der Veranstaltung wird der Journalist und Co-Autor Wilhelm Dietl gemeinsam mit dem Schauspieler und Regisseur Falk Rößler aus dem Buch lesen. Dietl wird über die Hintergründe des Buches sowie über seine persönliche Begegnung mit Arndt erzählen und Fragen des Publikums beantworten.


Da die Plätze aufgrund der geltenden Eindämmungsverordnung sehr begrenzt sind, bitten wir um eine vorherige Kartenbestellung unter: gberg.ffo@gmail.com

Es gelten die aktuellen Eindämmungsverordnungen.

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solo für zwei

Konzert: 14.11.2020 ab 20:00 Uhr

Das alles und noch viel mehr... Rio Reiser-Abend

Rio Reiser war der „Anarchokönig“ von Deutschland und eben doch so viel mehr.

Mit seiner Band Ton Steine Scherben setzte er heute noch geltende Maßstäbe für die deutschgesungene Rock- Pop- und Schlagermusik. Er komponierte und textete für diverse andere Künstler, wie Marianne Rosenberg, Ulla Meinecke oder Wolfgang Michels. Er schrieb für Musicals, Opern oder Theaterstücke, war Schauspieler und: noch viel mehr...

Für ihn hat man einst das Wort „Rockpoet“ erfunden – für einen Film über sein Leben – kurz nachdem er 1996 an einer „Überdosis Leben“ gestorben ist. Ein Rockpoet, das war er wohl auch. Schrieb er doch den Soundtrack zum Häuserbesetzen, zum Demonstrieren, zum Kämpfen für eine bessere, eine gerechtere Welt und, nicht zu vergessen, auch die schönsten Liebeslieder weit und breit.

Jan Preuß singt bekannte, aber auch bisher (fast) im Verborgenen gebliebene Lieder des einzigartigen Rockpoeten Rio Reiser. Garniert wird dieser besondere Abend mit vielen interessanten Stories aus seinem Leben. Diese erfuhr Sänger Jan Preuß oft aus erster Hand, also von Rio´s Familie, seinen Freunden und seinen Bandkollegen, mit denen er selbst bereits mehrfach auf der Bühne stand.

„Rio´s Musik war für mich immer alles: Trost, Liebe, Motor, Kampf und vor allem gelebte Leidenschaft. Seine Lieder nun endlich selbst auf der Bühne zu singen – als ganzes Programm – ist für mich die Erfüllung eines lang gehegten Traumes. Gemeinsam mit Steffen Rose am Piano, möchte ich dem Publikum zeigen welche Kraft und wie viel Leben in diesen Songs stecken.“


Kartenpreise: 14,- € | 10,- € ermäßigt

Da die Plätze aufgrund der geltenden Eindämmungsverordnung sehr begrenzt sind, bitten wir um eine vorherige Kartenbestellung unter: gberg.ffo@gmail.com

Es gelten die aktuellen Eindämmungsverordnungen.

wider das vergessen

Podiumsgespräch: 21.11.2020 ab 17:00 Uhr

Wider das Vergessen? Vier Geschichten vom Erinnern - Ein Gespräch rund um Video-, Ton- und Archivschnipsel mit Angelika Levi und Tanja Kinzel

Vier sehr unterschiedliche Teilnehmer*innen widmen sich in Gespräch und Erzählung der Frage, wie und warum wir uns erinnern. Die Spuren, die die Shoah bis heute in praktisch allen Bereichen gesellschaftlichen Zusammenlebens hinterlassen hat, bilden dabei den Ausgangspunkt. Welche Erinnerungen behalten wir? Wie formen wir sie und wie formen sie uns?

Es erinnern sich Angelika Levi - In ihrem Film “Mein Leben - Teil 2” spürte die Filmemacherin den Aufzeichnungen ihrer Familie nach. An was erinnern diese? Was wurde ausgelassen? Und was bedeutet dies für ihre Identität? Tanja Kinzel - Die Soziologin setzte sich intensiv mit Fotografien aus dem Ghetto Litzmannstadt auseinander. Derzeit arbeitet sie an der Gedenkstätte Ravensbrück.


Da die Plätze aufgrund der geltenden Eindämmungsverordnung sehr begrenzt sind, bitten wir um eine vorherige Kartenbestellung unter: gberg.ffo@gmail.com

Es gelten die aktuellen Eindämmungsverordnungen.

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