Kulturmanufaktur

GERSTENBERG

Programm

In der Kulturmanufaktur Gerstenberg gibt es normalerweise ein abwechslungsreiches Vor-Ort-Programm aus Konzerten, Lesungen, Austellungen, Workshops und vielem mehr. Trotz strengem Hygienekonzept, professioneller Luftreinigungsma-schine und einem sehr entspanntem Miteinander auf Abstand mit AHA-Regeln und ohne jede COVID-19-Infektion über diesen Ort werden wir und alle Kulturorte nun gänzlich undifferenziert geschlossen. Das zu verstehen, fällt uns als soziokulturellem Zentrum sehr schwer, denn hier sind wir Menschen mit Herz, Verstand, einander Halt gebend und die Weltbewegungen ästhetisch-diskursiv verarbeitend. Lasst uns nun alle helfen die Infektionszahlen schnell zu begrenzen, damit Kulturorte, Künstler*innen sowie Teilhabe und soziales Miteinander bald wieder möglich werden. DANKE!

Kontakt zu uns aufnehmen: gberg.ffo@gmail.com

Die KUMA direkt unterstützen:

Sparkasse Oder Spree

IBAN: DE27 1705 5050 1101 7290 11

Verwendungszweck: Unterstützung KUMA Coronakrise


ich bin ein frankfurter

01.11. bis 29.11.2020

Die Ausstellung "Ich bin ein Frankfurter" blickt unter verschiedenen Themenschwerpunkten auf das Leben und Wirken von Hermann Arndt / Zvi Aharoni (1921-2012). Arndt wuchs in Frankfurt an der Oder auf und ging hier auf das Friedrichsgymnasium, ehe er mit seiner Familie kurz vor den Novemberpogromen 1938 emigrierte. Später spürte er Adolf Eichmann in Argentinien auf und war an dessen Entführung beteiligt. Diese führte schließlich zum Eichmann-Prozess. Herrmann Arndts Lebensgeschichte wird im Zusammenhang mit der zwanzigjährigen Geschichte des Jugendbegegnungsprojektes »Building Bridges« in Frankfurt (Oder) erstmalig in einer interdisziplinären Ausstellung präsentiert.

Es gelten die aktuellen Eindämmungsverordnungen.

www.ich-bin-ein-frankfurter.de

ONLINE IM KUMAGUCKEN:

Meine tasche voll nacht

Musikalische Lesung: 07.11. ab 20:00 Uhr

Link zum Livestream: youtu.be/ukPXNvToyy8

EINE TASCHE VOLL NACHT - Das gemeinsame Programm von Thomas Strauch und Henry-Martin Klemt rührt alles an, was zum Menschen gehört und wird online stattfinden. Wir bitten um Spenden für die Veranstaltung, auch wenn das Publikum zuhause lauschen wird. DANKE!

Die Veranstaltung wird von www.kameramensch.de , Martin Scharke und Lichttrauma als Livestream übertragen.

Thomas Strauch wurde 1977 geboren und ist freischaffender Musiker – Jazz, Folk, Weltmusik – in Frankfurt (Oder). Er spielt diverse Instrumente und tanzt auf vielen Hochzeiten, weil es ihm Spaß macht, mit Kollegen Projekte oder Festivals zu initiieren und zu verwirklichen. Als Gast wirkt er in verschiedenen Bands und Formaten mit. Seine Interessen kennen buchstäblich keine Grenzen – weder zwischen Ländern noch zwischen Genres. 2018 wurde Thomas Strauch „Frankfurter des Jahres“. Konzerte führte ihn quer durch Europa. An 18 CD-Produktionen wirkte er mit, bei einigen als Solist. Im aktuellen Repertoire spielt er neun musikalische und musikalisch-literarische Programme. Seit vielen Jahren tritt er immer wieder auch gemeinsam mit Henry-Martin Klemt auf – sei es bei Programmen mit Arbeiten der beiden Künstler oder auch Abenden zu Jens Gerlach, Johann Christian Günther, Eva und Klaus-Dieter Schönewerk oder Johannes Bobrowski.

Henry-Martin Klemt wurde 1960 in Berlin geboren, studierte am Literaturinstitut „Johannes R. Becher“ in Leipzig und lebt seit 1985 in Frankfurt (Oder). Er arbeitet als Redakteur beim Märkischen Medienhaus Frankfurt (Oder), ist Journalist, Dichter und Herausgeber. Bisher erschienen zehn Bücher, darunter neun Lyrikbände, von ihm. An der Produktion von 15 CDs verschiedener Künstler war er beteiligt, ebenso an zahlreichen Anthologien (unter anderem „Lyrik der DDR“ bei S. Fischer 2009). Gedichte von ihm wurden in mehrere europäische Sprachen übersetzt. Für seine Arbeiten wurde der Autor mit mehreren Preisen ausgezeichnet, darunter beim Festival Internazionale di Poesia in Genua. Gemeinsam mit Thomas Strauch präsentiert er das neue Programm „Meine Tasche voll Nacht“ zum 30jährigen Bestehen des Literaturkollegiums Brandenburg e.V.


Wir bitten auch bei der Online-Veranstaltung um Eintrit: 14,- € / ermäßigt 10,- €

Gern beantworten wir Eure Fragen unter: gberg.ffo@gmail.com

Eintritt
zahlen und der KUMA Gerstenberg helfen:

Sparkasse Oder Spree

IBAN: DE27 1705 5050 1101 7290 11

Verwendungszweck: Spende KUMA Coronakrise

oder www.paypal.me/kumagb

VOrläufig Abgesagt, vielleicht online:
der jäger

Lesung: 09.11.2020 ab 16:00 Uhr

Rahmenprogramm zur Austellung: Ich bin ein Franfurter mit Autor Wilhelm Dietl und Schauspieler und Regisseur Falk Rößler

Hermann Arndt wandte sich in den 1990er Jahren erstmals mit einem Buch an die Weltöffentlichkeit, das in 8 Sprachen übersetzt wurde. Zusammen mit dem Co-Autor Wilhelm Dietl gab er seine Autobiografie heraus „Der Jäger – Operation Eichmann: Was wirklich geschah“. Im Rahmen der Veranstaltung wird der Journalist und Co-Autor Wilhelm Dietl gemeinsam mit dem Schauspieler und Regisseur Falk Rößler aus dem Buch lesen. Dietl wird über die Hintergründe des Buches sowie über seine persönliche Begegnung mit Arndt erzählen und Fragen des Publikums beantworten.

Die Veranstalter arbeiten an einer Alternative (Verschiebung, Online..). Wir halten Euch auf dem Laufenden!

www.ich-bin-ein-frankfurter.de

Wird Verschoben:
solo für zwei



Vorerst Abgesagt - vielleicht online

wider das vergessen

Podiumsgespräch: 21.11.2020 ab 17:00 Uhr

Rahmenprogramm zur Ausstellung "Ich bin ein Frankfurter"

Wider das Vergessen. Vier Geschichten vom Erinnern - Ein Gespräch rund um Video-, Ton- und Archivschnipsel mit Angelika Levi und Tanja Kinzel

Vier sehr unterschiedliche Teilnehmer*innen widmen sich in Gespräch und Erzählung der Frage, wie und warum wir uns erinnern. Die Spuren, die die Shoah bis heute in praktisch allen Bereichen gesellschaftlichen Zusammenlebens hinterlassen hat, bilden dabei den Ausgangspunkt. Welche Erinnerungen behalten wir? Wie formen wir sie und wie formen sie uns?

Es erinnern sich Angelika Levi - In ihrem Film “Mein Leben - Teil 2” spürte die Filmemacherin den Aufzeichnungen ihrer Familie nach. An was erinnern diese? Was wurde ausgelassen? Und was bedeutet dies für ihre Identität? Tanja Kinzel - Die Soziologin setzte sich intensiv mit Fotografien aus dem Ghetto Litzmannstadt auseinander. Derzeit arbeitet sie an der Gedenkstätte Ravensbrück.

Fragen hier stellen: mail@ich-bin-ein-frankfurter.de

www.ich-bin-ein-frankfurter.de