Unterströmung | 03. – 19.11.2017

Drei Positionen der Malerei, Arbeiten von Jörn Budesheim, Margrit Gehrhus, Judit Rozsas



Nach dem Ende des documenta-Sommers meldet sich der Kunstbalkon zurück in der Frankfurter Straße. In den Räumen des desu:d design salons (ehemals Galerie Petschelt) präsentieren Jörn P. Budesheim, Margrit Gehrhus und Judit Rozsas drei Positionen der Malerei.

Sind Künstlerinnen und Künstler, die mit Pinsel Farbe auf einen Grund auftragen, eine aussterbende Art? Sind Malerinnen und Maler Dinosaurier der Kunst?

Blättert man in Klaus Honnefs Atlas der Gegenwartskunst von 1988, ist der überwiegende Teil der Darstellung der Malerei gewidmet. Das “Tafelbild” hatte in den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts seine Wiedergeburt gefeiert. Doch schon in den 90er Jahren entwickelten sich „Galeriekunst“ (alte Medien, Malerei, ...) und „Kuratorenkunst“ (neue Medien, Konzeptkunst) immer weiter auseinander. Jetzt - kaum drei Jahrzehnte später - hat sich die Situation fast völlig verkehrt. Das was früher im Zentrum der Aufmerksamkeit stand, ist mittlerweile zu einer randständigen Disziplin geworden.

Vom 3. bis zum 19. November zeigen Jörn Budesheim, Margrit Gehrhus und Judit Rozsas, ihre malerischen Positionen. Zu sehen sind neue Arbeiten von drei Unentwegten.