Entstehungsgeschichte des Vereins Venite

Die Geschichte des Vereins Venite zur Förderung musisch-sozialer Projekte,

10 Jahre Venite "Venite-Austria" (2001-2011)

60 Jahre Musisch-Soziale Projekte (1951-2011)

Seit 1951 hat Frau Prof. Renate Spitzner im Musisch-sozialen Projekt ihres Vaters Rudolf Spitzner mitgespielt. Bei diesem Musizieren mit dem Arzt und ausgezeichneten Pianisten Friedrich Grünberg und anderen Musikern wurden Ansätze für die „Musisch-soziale Methode“ entwickelt. Daraus entwickelte sich ein privates musisch-sozialen Zentrum im Wiener Schottenhof. Aus diesen Erfahrungen konnten bei der Gründung des Musiktherapielehrganges an der Wiener Musikhochschule gemeinsam mit Frau Koffer-Ullrich (Schwester der brühmten Schauspielerin Luise Ullrich) und dem damaligen Rektor Prof. Sittner wichtige Grundsteine aus der Praxis in den Unterreicht genommen werden.

Prof. Renate Spitzner komponiert viele Musikwerke für Patienten und studiert sie mit ihnen ein, sie ist nicht nur Komponistin sondern auch Pädagogin und Therapeutin.

Bei ihrer praktischen Arbeit im psychiatrischen Krankenhaus Baumgartnerhöhe in Wien, fällt ihr auf, dass die herkömmlichen Musiktherapiemethoden nicht ausreichend das schöpferische Potenzial der Patienten einsetzt -„Es fehlt das Schaffen von Kunstwerken für die Arbeit mit Patienten“.

So entwickelte sie auch während ihrer jahrelangen Tätigkeit als Pädagogin und Therapeutin im SOS-Kinderdorf und der dortigen Heilpädagogischen Station neue Konzepte in musisch-sozialer Projektform.

Sie dokumentiert ihre Erfahrungen auf internationalen Fachtagungen (Vorträge) über ihre künstlerische Arbeit mit Patienten und seelisch Leidenden.

Zum 50. Jahrestag des Zentrums wurde Renate Spitzner 2001 zum UNO Jahr der Freiwilligen der 1. Preis für Kultur für soziales Engagement von der Republik Österreich verliehen.

Die „Musisch-soziale Methode“ wurde das erst Mal 1992 im Rahmen der

UNO-Dekade der Behinderten Wien-Japan öffentlich anerkannt.

 Am 16. Mai 2006 verkündet Bürgermeister und Landeshauptmann von Wien Dr.Michael Häupl den offiziellen Beschluss der Wiener Landesregierung Frau Prof. Renate Spitzner mit dem „Silbernen Verdienstzeichens des Landes Wien“ auszuzeichnen.

Die Räume des musisch-sozialen Zentrums in Wien (Schottenhof) wurde vom Benediktinerorden für Eigenbedarf verwendet und das Zentrum gründete daraufhin den Verein Venite zur Förderung musisch-sozialer Projekte, die überall stattfinden können. Seither gibt es 10 Jahre musisch-soziale Projekte mit dem Verein Venite.

Web-Link: www.venite.at








Comments