ALEXANDER KANOLDT

ALEXANDER KANOLDT 1881-1939 WVZ Gemälde 

MICHAEL KOCH Karl&Faber 

HIRMER VERLAG MÜNCHEN 2018 

polygraficum 1980-2021 polygraphicum 

1500-1900

ALEXANDER KANOLDT 1881-1939 WerkVerzeichnis der Gemälde 

MICHAEL KOCH Karl&Faber HIRMER VERLAG MÜNCHEN 2018 

polygraficum 1980-2021 polygraphicum 

HELM artcombook EXP 

1500-1900 

Nach dem Studium in Karlsruhe zog Alexander Kanoldt nach München, wo er vor allem mit Alexej Jawlensky und Adolf Erbslöh einen engen Austausch pflegte und 1909 die Neue Künstlervereinigung mitbegründete. Entscheidend für Kanoldts Entwicklung hin zur Neuen Sachlichkeit wurde seine Auseinandersetzung mit dem französischen Frühkubismus. In den 1920er-Jahren konzentrierte er sich auf das Malen von präzise konstruierten Stillleben in metallisch-kühlen Farben und avancierte zu einem Hauptvertreter dieser Gattung. Kanoldts bedeutende Rolle in der deutschen Malerei der Moderne ist unbestritten. In der akribischen Rekonstruktion seines Oeuvres erfährt sie eine längst überfällige Würdigung. 

Unverzichtbares Standardwerk

KARL&FABER MÜNCHEN 

Projektleitung Sheila Scott Alexander Kanoldt: 1881 - 1939 Werkverzeichnis der Gemälde Bei der intensiven Beschäftigung mit Adolf Erbslöh im Rahmen des 2016 von Karl & Faber herausgegebenen Werkverzeichnisses stießen die Autoren stets auf den Künstler Alexander Kanoldt (1881 Karlsruhe – Berlin 1939). Beide Maler verbindet nicht nur ihr Geburtsjahr 1881, sondern auch ihr Studium an der Großherzoglichen Badischen Akademie, wo sie sich 1901 kennen lernten. Ihre Begegnung mündete in einer Jahrzehnte langen Freundschaft sowie Reisen nach Kroatien, Italien, London und Birmingham. Acht Jahre nach der Aufnahme ihres Studiums begründeten die beiden Künstler zusammen mit weiteren wie Wassily Kandinsky und Alexej Jawlensky die Neue Künstlervereinigung München und gehörten ab 1913 der Münchener Neuen Sezession an. Im Zuge langjähriger Recherchen in öffentlichen und privaten Sammlungen, nicht zuletzt auch mit Hilfe der Provenienzforschung und der wachsenden Anzahl von Angeboten im Kunst- und Auktionshandel, konnte Kanoldt-Experte Dr. Michael Koch viele Ölgemälde des Malers wieder auffinden. Als besonders wertvoll für die Rekonstruktion des Œuvres erwies sich ein im Nachlass des Künstlers erhaltener Bestand an Schwarz-Weiß-Aufnahmen von zahlreichen, teilweise nicht mehr im Original bekannten Gemälden. Darüber hinaus lieferten offizielle und private Briefe Kanoldts, die über Archive im In- und Ausland verstreut waren, aufschlussreiche Informationen. Diese bislang größtenteils unveröffentlichten Dokumente bilden eine wesentliche Grundlage für das Werkverzeichnis, das mehr als 270 Ölgemälde erfasst. 

Mit dieser Veröffentlichung tragen der Autor und der Herausgeber Karl & Faber dazu bei, 

diese wissenschaftliche Lücke endlich zu schließen. 

„Alexander Kanoldt. 1881 – 1939. Werkverzeichnis der Gemälde“ 

Hg. Karl & Faber, München Autor: Michael Koch 

ISBN 978-3-7774-3144-4 (erschienen Oktober 2018) Sprache: Deutsch Preis: € 58,00