Everest-Base-Camp und andere Touren

Neben dem Annapurna-Circuit ist Ram auch mit so gut wie allen Wanderrouten aus Nepal sehr gut oder gut vertraut. Die wohl beliebteste Trekking-Tour ist die Strecke zum Everest-Base-Camp. Steigender Beliebtheit erfreuen sich die nicht so stark frequentierten Touren in der Manaslu-Conservation-Area. Eine Art Geheimtipp, wenn auch von Ram noch nicht oft gegangen, ist das Langtang-Valley. Hier hat der Tourismus bisher kaum Spuren hinterlassen und ein Trek bietet sich gerade deshalb an, da das Gebiet von dem Erdbeben äußerst stark betroffen war und jeder Besuch auch eine Unterstützung für den Aufbau der Region darstellt. Für andere Tourenvorschläge ist Ram natürlich offen und hilft auch gerne bei der konkreteren Planung. Ideal wäre natürlich ein Treffen vor Ort (Kathmandu oder Pokhara), bei welchem man die Tour und einzelne Etappen gemeinsam und in aller Ruhe besprechen kann. Im Folgenden werden ein paar Basis-Informationen zu den Touren am Everest Base Camp, dem Langtang-Tal sowie der Manaslu-Runde bereitgestellt. Zudem kann Ram auch für den Upper Mustang-Trek und das Mardihimal Base Camp geführte Touren anbieten.  



Guided Tour to the Everest Base Camp



                                                                                It is not the mountain we conquer, but ourselves.

                                                                                                                        Sir Edmund Percival Hillary



With his trekking licence Ram is allowed to guide Treks to the South Everest Base Camp in Nepal (5364m; the North Base Camp in Tibet on 5150m). Die Strecke ist eine der meistbesuchtesten Wanderrouten der Welt und weltberühmt für die spektakulären Aussichten und für die freundliche und aufgeschlossene Bevölkerung. Normalerweise fliegt man von Kathmandu nach Lukla, da zu diesem Startpunkt von Kathmandu aus keine Straßen führen (trekking nach Lukla ist theoretisch möglich, wird anscheinend - um Zeit und Energie zu sparen - jedoch nur selten gemacht). Generell kann zwar das ganze Jahr in der Region Khumbu gewandert werden, als die besten Zeiten gelten März bis Mai und September bis November.

Mount Everest, der höchste Berg der Welt (8848 m), wird von den Nepalesen Sagarmatha (Himmelsgöttin) genannt und kann auf dieser Tour mit eigenen Augen gesehen werden. Die durchweg wunderschöne Landschaft bietet weiteren Anreiz für die anspruchsvolle aber lohnenswerte Tour.

Der Trek selbst (von Lukla aus) dauert ca. 15 Tage, das Tempo wird jedoch selbstverständlich Ihrer individuellen Kondition angepasst.


Rundblick am Everest Base Camp. Aufgenommen von: Tom Simcock, CC BY-SA 3.0


Generell gilt es auf eine ausreichende Akklimatisierung zu achten. Die Tour beginnt jedoch gemütlich und optionale Ruhetage bieten genug Möglichkeit, sich an die Höhe anzupassen. Dennoch wird die Höhenkrankheit häufig unterschätzt, kann bei vielen Personen schon ab Höhen von 2000m beginnen und endet im schlimmsten Fall tödlich! Achten Sie auf frühe Anzeichen (z.B.: Kopfschmerzen, Übelkeit, Herzrasen) und reagieren Sie rechtzeitig. Bei mäßigen Beschwerden einen Ruhetag einlegen. Sollte dieser nicht helfen, wird zumeist zu einem Abstieg um 500-1000 m geraten (for more informations, follow the link below).   


Weblinks:

https://en.wikipedia.org/wiki/Altitude_sickness

http://wikitravel.org/en/Everest_Base_Camp_Trek (highly recommended for getting more informations about possible tours, safety-rules, the costs etc.)



Trekking in the Manaslu-Conservation-Area


Der Manaslu-Trek kann ebenso in einer Runde umwandert werden (14 Tage). Die Schwierigkeit kann mit dem Annapurna-Circuit oder dem Trek zum Everest-Base-Camp verglichen. Auch hier gibt es viel zu bestaunen. Die Natur wechselt in ihrem Charakter oft, der Ausblick auf die umliegenden Berge ist gigantisch und auch kulturell hat die Gegend mit sowohl buddhistischen als auch hinduistischen Einflüssen einiges zu bieten. Insgesamt gehen diesen Trek deutlich weniger Touristen. Im wesentlichen wird dies auf zwei Gründe zurückgeführt: zum einen war früher das Übernachten in einem Zelt unumgänglich und der Comfort dementsprechend für viele wohl zu niedrig (dies galt wohl nur für früher, die aktuelle Lage wird bei Ram noch nachgefragt). Zum anderen benötigt man für den Trek ein spezielles Permit (welches nur über den Guide oder Agentur gebucht werden kann), dass erst in den letzten Jahren im Preis gefallen ist (50$ a week).


Manaslu view

                                                                        Manaslu view, made by and thanks to Indrik myneur, CC


Der Startpunkt liegt in Arughat und kann mit Bus von Kathmandu aus erreicht werden (ca. 5 Stunden). Für spezielle Tagestouren oder Variationen der Runde bitte bei Ram erkundigen.


Weblink:

http://wikitravel.org/en/Manaslu_Trek



Das unberührtere Lang-Tang-Tal


!! Nach den große Schäden durch das Erdbeben von 2015 wieder begehbar !!


Das Lang-Tang-Valley wurde von dem Erdbeben äußerst schwer getroffen (the villages Lang-Tang-Village and Bagmati were completely destroyed and many people died). Glaubt man den Informationen aus dem Internet, befindet sich die Region zwar noch im Aufbau, ist aber wieder komplett begehbar. Die zerstörten Wege wurden wieder hergestellt und auch in Dörfern haben einige Lodges ihren Betrieb wieder aufgenommen. Wenn Ram das nächste mal persönlich dort war, folgen detailliertere Informationen. Ansonsten kann man wohl nur jeden ermuntern, dort hinzugehen und mit seinem Besuch die dortige Bevölkerung zu unterstützen.


                        Ein paar aus dem Langtang-Tal aus dem Jahr 2012 (zu sehen sind insbesondere Gipfel und Landschaft der oberen Region)



Wie auf der Manaslu-Runde sind auch im Lang-Tang-Valley deutlich weniger Wanderer unterwegs. Eine Besonderheit ist sicherlich die große Nähe zu Tibet (frühere Handelsroute) und die vorherrschend tibetische Kultur, welche sich auch in der traditionellen Kleidung der dortigen Bevölkerung bemerkbar macht. Auch ist die Gegend ab einer bestimmten Höhe die natürliche Heimat des Yaks (vorsicht, die Tiere können gefährlich werden).

Das Tal liegt im Norden von Kathmandu und reguläre Startpunkte in Dhunche oder Syabru Bensi sind problemlos mit dem Bus erreichbar. Es bietet sich an, zunächst über mehrere Etappen nach Kyanjing Gompa (3900m) aufzusteigen. Hier befindet man sich auf einer Höhe, auf welcher sich der niedrige Luftdruck deutlich bemerkbar macht. Von hier aus können verschiedene Tagestouren gegangen werden. Zu besichtigen gibt es beispielsweise anliegende Gletscher oder aber einen wundervollen Ausblick auf dem Gipfel des Tserko Ri (ca. 5000m). Die Gebühr für den Langtang-National-Park beträgt ca. 35$ (kann in Thamel gekauft werden), zusätzlich benötigt man ein Trekking-Permit.

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