Algo mío - Argentiniens geraubte Kinder

Camera Justitia Award beim Festival Movies That Matter in Den Haag 2017
Bester Dokumentarfilm beim 39. Filmfest Biberach 2017

Hilario und Catalina gehören zu den jüngsten und wehrlosesten Opfern der argentinischen Militärdiktatur. Beide wurden als Babys geraubt und an andere Familien weitergereicht, denn sie sollten nicht mit der Gesinnung ihrer leiblichen Eltern groß werden. Erst als Erwachsene erfahren sie davon - und schlagen
daraufhin komplett entgegengesetzte Wege ein. Während Catalina im Gerichtsprozess gegen ihre Zieheltern als Mit-Klägerin auftritt, verteidigt Hilario die "Eltern seines Herzens" unter Tränen.Die Regisseurinnen Jenny Hellmann und Regina Mennig haben Hilario und Catalina über zwei Jahre begleitet: im Ringen mit einer grausamen Vergangenheit, auf der Suche nach einer unbeschwerten Zukunft. „Algo mío“ zeigt wie schwierig es ist, Jahrzehnte nach den Verbrechen der Militärschergen Gerechtigkeit herzustellen.

FESTIVALS
• Festival Internacional del Nuevo Cine Latinoaméricano Havanna, Kuba
• Movies That Matter Den Haag, Niederlande **bester Film in der Kategorie Camera Justitia**
• Amsterdam Spanish Film Festival, Niederlande
• Fünf Seen Filmfestival München-Starnberg
• Filmfest Biberach **bester Dokumentarfilm**
• Entwicklungspolitischer Filmherbst 2017 Baden Württemberg
• MIRA – Festival de Cine Latinoamericano Independiente, Bonn 2017