Termine / Aktuelles

TERMINE

Offenes Bürgerforum, monatlich jeweils um 18 Uhr im Hotel Post, Badenweiler:

Montag, 04.11.2019

Das nächste Treffen des Bürgerforums Badenweiler e.V. findet am Montag, dem 04.11.2019, um 18:00 h im Hotel Post statt. Die Wahl von Vincenz Wissler zum neuen Bürgermeister steht fest, und es wird zu überlegen sein, welche Themen das Bürgerforum mit ihm zuerst ansprechen will. Dazu ist zunächst wichtig, aus den Arbeitsgruppen, die sich momentan mit dem Ist-Zustand Badenweilers beschäftigen, die Ergebnisse ihrer Grundlagendiskussionen zu hören. 

Am 04.11. werden folglich die folgende Themen behandelt:
  1. Rückblick auf die Badenweiler Literaturtage 2019
  2. Neues aus der Arbeitsgruppe „Heilbad 2.0 (Verkehr/ Umwelt/ Gesundheit)“.
  3. Neues aus der Arbeitsgruppe „Ausbau der Cassiopeia Therme/Eingriffe in den Kurpark“ und weiteres Vorgehen, um eine Antwort zum Stand des Verfahrens durch das Amt Vermögen und Bau Freiburg bzw. das Finanzministerium Stuttgart zu erhalten.
  4. Das Alleinstellungsmerkmal - USP (unique selling point) - Badenweilers: Konstitution der Arbeitsgruppe.
  5. Lichtverschmutzung in Badenweiler – ein Problem?
  6. Gibt es Neues zum Thema Sinnespark/Minigolf-Anlage?
  7. Veranstaltung im Inhalatorium: Tilo Wachter Mond - Wasser - Klang" Meditations Konzert am Mittwoch 11.12.2019, 19:00 Uhr.
  8. Agenda für unser Treffen am 02.12.2019
  9. Verschiedenes
Wir laden alle interessierten Bürger herzlich ein, zu unseren Treffen zu kommen und sich am Gespräch zu beteiligen. 

Weitere Tagesordnungspunkte bitte bis zum 01.11.2019 an bf.badenweiler@gmail.com.






Weihnachts Wunsch Baum


Welche guten Wünsche haben wir für den Müllheimer Bahnhof zu Weihnachten?
Was wünschen wir uns ?

Verweilen in Bewegung

Bedeutung des Bahnhofs
Bahnhof = Auskunft,Reiseinformationen,Ticketkauf
Bahnhof=Treffpunkt = Kommunikation= Drehscheibe=Umsteigeort
Bahnhof= warmes Wartezimmer und Schutzort
Bahnhof=Leseort, Trinkort, Ort für Proviant und gepflegtes Stilles Örtchen
Bahnhof= Ort von Ankunft, Abschied und Wiederkehr
Bahnhof = Visitenkarte des Orts

Bewahren was uns verbindet-

Müllheimer Bahnhof soll stehen bleiben
Bahnhof unter Denkmalschutz stellen
Politik unterstützt das Bahnhofs-Projekt
Der Bahnhof ist ein Kulturerbe- Bahnhöfe erhalten

Die Renovierung wird konkret

Jugendbauhütten - Jugendliche im freiwilligen sozialen Jahr helfen bei der Renovierung
Frühjahrsputz- die Gruppe TUN bringt den Bahnhof zum Glänzen
Architekten mit Sanierungserfahrung unterstützen und beraten
Probeanstrich - der Bahnhof erhält einen hellen Aussenanstrich
Regionale Handwerker unterstützen die Renovierung des Bahnhofs
Sanierung der WC-Anlagen
Am Tag des offenen Denkmals 9.9.2019 -
alle feiern den frisch renovierten Bahnhof Müllheim















Baumfällung im Schlosspark (13.02.2018)

H.Frick, Offenes Bürgerforum

Am Rosenmontag, dem 12. Februar 2018, wurde im oberen Schlosspark die ca. 14 Meter hohe Hängebuche gefällt, zersägt und teils geschreddert.

vorher:


nachher:





Badenweiler Manifest (01.02.2016)


"Hier schlägt unser Herz" (BZ, 20. Jan. 2016)

Textfassung: H.Frick, Offenes Bürgerforum


Fakt:

,Die Finanzierungsvereinbarung zwischen dem Land Baden-Württemberg und der Gemeinde für die Badenweiler Thermen und Touristik GmbH (BBT) ist unter Dach und Fach.‘ Mitteilungsblatt,17.12.2015

Fakt:

,Nach einer bewegten Vorgeschichte hat Badenweiler die Sanierung des Inhalatoriums feierlich abgeschlossen. Das sprudelnde Herz des Heilbades im Inneren des Inhalatoriums‘ BZ, 20.01.2016 kann erlebt werden.

Fakt:

,Als Kurort und Heilbad erhält die Gemeinde Badenweiler über das Landessanierungsprogramm die große Chance, durch gezielte Konzepte städtebauliche Missstände und Funktionsschwächen zu beheben.‘ homepage der Gemeinde Badenweiler, Sanierungsgebiet „Wilhelmstraße / Zöllinplatz“, Schreiben des Bürgermeisters an die Mitbürgerinnen und Mitbürger und die Gäste des Heilbades.

Fakt:

,Wir freuen uns auf die Diskussion und laden die Bevölkerung herzlich zur Mitwirkung ein. Gestalten wir unser Badenweiler gemeinsam - es lohnt sich!‘ ebenda

Fakt:

,Die europäische Kurstadt weist neben dem Kurviertel ein oder mehrere Villenviertel und ein Versorgungsviertel mit Geschäften und Handwerksbetrieben sowie ein breites Angebot an Dienstleistungen auf. Ein besonderes Merkmal ist die hohe Bedeutung, die „das Grün“, nämlich Kurgärten und Kurparks, spielt. Die die Stadt umgebende Landschaft ist in vielfältiger Weise für den Kurbetrieb nutzbar gemacht. Sie ist durch Promendadenwege erschlossen, besondere Punkte sind mit Tempeln und anderen Kleinarchitekturen geziert, an den Wegen befinden sich häufig Denkmäler und Ausflugsgastronomie. Die Kurstadt verfügt bei relativer Kleinheit über die Infrastruktur einer Großstadt. ... Kurstädte huldigen den neuesten technischen Entwicklungen ..., sind an das Eisenbahnnetz angeschlossen ... Kurstädte mutierten deshalb zu den ersten Touristenorten - in manchem Bad überstieg schon Mitte des 19. Jahrhunderts die Zahl der „Passanten“ jene der veritablen Kurgäste.

Die Badeorte der Bewerbergruppe (um Aufnahme in die Liste Weltkulturerbe) verfügen darüber hinaus über viele architektonische Gebäudegruppen und Einzelgebäude, die im Zusammenhang mit dem Kurbetrieb entstanden sind wie Kurhäuser, Trinkhallen, Wandelgänge, Badehäuser.‘ Bayrisches Staatsbad Bad Kissingen GmbH, ENTDECKE DIE ZEIT, Programmheft Jahrskultur 2016, S. 27

Fakt:

,Der sogenannte „Linde-Plan“ bildet ab 1954 die Gemeindebauordnung für die bauliche Entwicklung Badenweilers. Prof. Horst Linde (Leiter des Hochbauamtes Freiburg ab 1951) bedenkt die Grünzäsuren, die die Gemeinde durchziehen und vom Kurort in den Ort und seine Teilorte ausstrahlen. Ziel des Linde-Plans war es, klare Grenzen zwischen den überbaubaren Innenbereichen und den grünen Außenbereichen festzulegen.‘

Diesem Plan folgt das Gemeindeentwicklungskonzept  GEK 2020 „Der umweltfreundliche Kurort“, ein neues Siedlungsleitbild: „Die durch lineare Flächengrenzen gesicherten Grünanteile (Innen-Außenbereich) werden in Zukunft durch eine -für weitere Entwicklungen offene- Netzstruktur gesichert.“ Zwischen 1988 und 2001 haben Erneuerungsmaßnahmen dem Ortszentrum Badenweilers ein modernes Gesicht gegeben:

-  Ende 1980 bis Anfang 2000: Neuordnung des Zentrums um die Luisenstr.

-  Ende 1990er: Bau des Schlossplatzes und Gestaltung der Ortseingänge

-  1989: Neuordnung u. Umgestaltung des Sport-u. Freizeitbades

-  1996: Inbetriebnahme der Schlossberggarage

-  2001: Überdachung der Badruine mit  einer modernen Glaskuppel

Fakt:

-  2014: Aufnahme der Gemeinde in das Landessanierungsprogramm. ...  Mit dem Erwerb eines Gebäude-Ensembels in der Luisenstr. hat die Gemeinde die Möglichkeit einer umfassenden Neuordnung des Quartiers „Luisenstraße Ost“ im Übergang zum Zöllinplatz.

Um das 800 Quadratmeter große Grundstück attraktiver zu entwickeln, hat die Gemeinde den städtebaulichen Realisierungswettbewerb „Luisenstraße Ost“ initiiert. Beim Ausbau der örtlichen Infrastruktur nehmen städtebauliche und gestalterische Akzente einen hohen Stellenwert ein. Dies wird jüngst beim Ausbau der Badstraße sowie der Neugestaltung der Sofien- und  Friedrichstraße erkennbar.‘ www.zukunft-badenweiler.de/staedtebau-und-ortsgestaltung, S. 4-7

 

2015 wird die Erweiterung des Schlossplatzes abgeschlossen.

2015 wird das Literarische Museum (im Rathausgebäude) eröffnet.

2015 werden die mehrjährigen Sanierungsmassnahmen des Kurhauses abgeschlossen.

2015 wurde der Ausbau der Badstraße beendet.

2015 wurde die Sanierung des Inhalatoriums beendet.

2016 Sanierung des Großherzoglichen Palais.

2016 Sanierung Kaiserstrasse 5; danach Einzug des Gesundheitszentrums.

2017 Kaiserstr. 3 ,wäre dann frei‘ - zum Abriss.

2017 Sanierung Theatersaal des Kurhauses.

2017 Wunsch: Sanierung der Kurgärtnerei.

Fakt:

Seit Jahrzehnten wird am Körper des Ortes Badenweiler,gearbeitet‘. Wichtige Körperteile wurden just entfernt und zum Teil ersetzt: Ein Kurhaus, eine Konzertmuschel, eine Wandelhalle, Villen und private Anwesen;  Freiflächen per Betonbauten verdichtet, Villen mit Betonanbauten erweitert, Hanglagen mit Betonkuben versehrt, baugeschichtlich wichtige Häuser aus der Blickrichtung entfernt, ein Baumdenkmal am Ortseingang, eine Baumreihe gefällt. Die Eingriffe am ,Körper Badenweiler‘ verändern mit jeder Einzelmaßnahme schleichend den Ort in der äußeren Erscheinung und in den inneren Funktionen.

Fakt:

,Die städtebauliche Entwicklung soll die Belange der baulichen Sanierung, der Ortsbildpflege und des Denkmalschutzes sowie des Natur- und Landschaftsschutzes berücksichtigen.‘ Landesentwicklungsplan Baden-Württemberg, 2002, 3.2.1 , S. 26

,Durch eine stärkere Berücksichtigung der Wechselwirkungen zwischen Siedlungsentwicklung und Verkehr sollen die verkehrsbedingten Belastungen verringert und eine umweltverträgliche Mobilität gefördert werden.‘ ebenda, S. 29

Fakt:

Das Dorf, der Ort, die Stadt ist nicht nur ein räumliches Gebilde. Der Ort ist gleichzeitig das sozial-gesellschaftliche und kulturell-historische Umfeld der Bewohner sowie aller Besucher und Gäste.

Das harmonische Orts- und Landschaftsbild gibt den Bewohnern Heimatgefühl und dient der Identifikation mit dem Lebensraum. Für die Besucher stellen sie eine einmalige Sehenswürdigkeit dar. Sie sind die Grundlage für die Aufenthaltsqualität (Kur, Erholung, Gesundheit). Durch ein künstliches Überformen (,Das polygonale Gebäude ... bildet das Zentrum und präsentiert sich als zeitgenössische Antwort auf den bestehenden Kontext.‘ Gemeinde Badenweiler, Protokoll Preisgerichtssitzung, 13. Nov. 2015, S. 7) gehen Identität und Geschichte verloren und eine Ansammlung immergleicher, sich nicht unterscheidender Orte ist das Ergebnis. Für die Besucher ist solch ein Ort nicht mehr besuchenswert, auch nicht sehenswert. vergl. www.archicultura.ch/info.php, S. 1-3

 

Fakt:

Um ein intaktes Orts- und Landschaftbild zu bewahren braucht es eine Ortsbildanalyse.

Aufgrund der Ortsbildanalyse werden Gestaltungsvorschriften formuliert. Analyse der für das Orts-, Quartier-, Platz- und Strassenbild wesentlich prägenden Grobgestaltungselemente der Bauten sind Massstäblichkeit, Konturen, Proportionen, Dachform, Dachneigung, Verhältnis Dach-Wand, Öffnungsanordnung, Verhältnis Öffnungen-Wand, Strukturen, Gliederung etc..

Diese helfen, das gut gemeinte architektonische Chaos zu vermeiden. Eine Gestaltungsfibel hilft, ortsbildkonforme Lösungen zu suchen, die Disharmonien und Verunstaltungen vermeiden. Mit Hilfe der Eingliederungsanalyse kann festgestellt werden, ob sich ein Bau angemessen in das Ortsbild eingliedert oder ob dieser ortsbildmässig sanierungsbedürftig ist.

Die Ortsraumgestaltung betrifft die Gestaltung des öffentlichen, des halbprivaten und privaten Raumes, d.h., alle öffentlichen für Jeden zugänglichen Flächen: Strassen, Plätze, Parkanlagen, Zugangswege, teils Räume in Hinter- u. Innenhöfen, Vorgärten. (Beispiel Luisenstr., Jan 2016: Hausverkauf, Vorgarten weg, Auto-Stellplatz).

Die Strassenraumgestaltung ist für das soziale Zusammenwirken essenziell. Die Fläche zwischen Hausfassaden, Läden und teils privaten Räumen sind Begegnungszonen von Menschen und unterschiedlichen Verkehrsmitteln.

Die Platzgestaltung ist wichtig für das Zusammenleben im Ort. Hier treffen sich Menschen um zu kommunizieren, zu handeln. In der autogerechten Stadt wurden viele Plätze als Parkplätze genutzt. Sonne, Wind, Bäume, Wasser, Sitz- und Ruhemöglichkeiten, Nutzung, Rituale und Tagesrhythmen sind Elemente der Platzgestaltung und bedingen seine Funktionen.

Die Grünflächen dienen der Erholung, sind sozialer Treffpunkt und für das Ortsklima von Bedeutung. Speziell angelegte Parks sind in Pflege, Nach sorge und Weitergestaltung mit hoher Professionalität und entsprechender Kompetenz zu betreuen. Sie sind von hoher Ortsbedeutung!

Die Gestaltung des halbprivaten und privaten Aussenraumes wirkt in den öffentlichen Raum. Vorgärten sind einsehbar und somit wichtig für die Ortsraumgestaltung. Innenhöfe können durch entsprechende Bepflanzung ein angenehmeres Klima im doppelten Sinne hervorrufen.

Die Beleuchtung ist ein zunächst weniger sichtbarer Aspekt der Ortsraumgestaltung. Vor allem in Zeiten der Lichtverschmutzung ist es wichtig, nur nötige Lichtquellen im Aussenraum einzurichten, um eine angemessene Beleuchtung zu gewährleisten. Strassen und Plätze sollten nach einem professionellen Konzept beleuchtet werden. Gebäude und Sehenswürdigkeiten erhalten neue Arten der indirekten Beleuchtung, um etwa Akzente an Details zu setzen und die Lichtverschmutzung zu reduzieren. (Beispiele: Lichtplan Karlsruhe, Plan Lumière Zürich, Luzern, Lyon; mangelhaftes Beispiel: Kurhaus Badenweiler mit unterschiedlichen Leuchten in unterschiedlicher Intensität und Farbqualität, kaum ausgerichtet und scheinbar zufällig installiert). Die Ortsbildqualität ist nicht abhängig vom Baualter, der Architekturepoche oder dem Architekturstil, sondern davon, dass Neu- und Altbauten harmonisch zusammenpassen, Neubauten sich in die bestehende Umgebung einfügen. Die Verbindung zum traditionellen Baustil -wenn auch in neuer Interpretation- ist zu beachten. Vergleiche: www.archicultura.ch/ortsbildqualitaet,S.1-8

Neues schaffen, ohne Altes zu vergessen. Vergleiche: www.archicultura.ch/ortsbildqualität, S. 1-8


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Foro Badenweiler,
15.05.2015, 04:41
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Foro Badenweiler,
03.12.2014, 05:17