Weihnachten

 

Feste. Rund um Weihnachten

Leseverstehen

 

Aufgabe 1: Lesen Sie die Texte und die Aufgabe, Welche Internet-Adresse suchen Sie auf? Kreuzen Sie an: a oder b?

 

1. Sie möchten am 31. Dezember ins Konzert gehen. Wo finden Sie Informationen?

a.

In Deutschland Urlaub machen - Günstige Preise auch an Weihnachten, Ostern, Neujahr

www.urlaubindeutschland.de

b.

Musik an Silvester:

Strauß und Händel

 

www.wienerphilharmoniker.at

 

 

 

 

 

 

 


2. Ihre Schwester kriegt ein Kind. Wo finden Sie ein Geschenk für sie und das Kind?

c.

Günstige Babykleidung

 

www.baby.ch

d.

Geschwister-Scholl-Preis

 

www.buchhandel-bayern.de

 

 

 

 

 

 

 

 


Aufgabe 2: Steht es im Text? Kreuzen Sie die richtige Variante zu!

Weihnachten in der Familie von Michael

Also, Weihnachten ist bei uns immer ziemlich anstrengend. Ich fange schon Wochen vorher an, mir zu überlegen, was ich meiner Familie und meinen Freunden schenken könnte. Ich will auch immer etwas selber machen. Aber es endet immer damit, dass ich bis zum 22. oder 23. Dezember nicht besorgt habe Dann fahre ich - wie meine ganze Familie - noch in die Stadt, um Geschenke zu kaufen. Da ist dann die Hölle los: Man kommt kaum in ein Geschäft hinein, weil alle in letzter Minute ihre Weihnachtseinkäufe machen. Da vergeht mir immer die ganze Lust auf das Fest. Einen Tag vorher beginnt dann immer das Familiendrama: Meine Mutter ist nervös, weil Oma und Opa kommen und regt sich auf, dass ihr niemand hilft. Das regt meinen Vater auf, weil er sagt, sie macht sich immer mehr Arbeit, als notwendig wäre. Dann sagt er immer: „Ich möchte einmal in Ruhe Weihnachten feiern, aber mit deinen Eltern ist das nicht möglich.“ Ich verstehe nicht, warum keiner einmal darüber spricht. Zufällig weiß ich nämlich, dass meine Großeltern genau dasselbe von uns sagen. Aber sie möchten uns einen Gefallen tun und kommen trotzdem. Na ja, bis zum Fest beruhigen sich dann alle wieder Wir gehen in die Kirche und am Heiligen Abend sind wir gut gelaunt und sagen, wie schön das ist. Meine Eltern sagen dann, wie stolz sie auf uns sind und so was. Ich denke mir dann, dass Weihnachten doch nicht so schlecht ist und freue mich aufs nächste Jahr.

 

3. Die Geschenke kauft man, ...

a) in einer Woche vor Weihnachten;    b) im voraus;

c) vor einem Jahr;                                 d) in letzter Minute

4. Der Vater möchte Weihnachten ...

a) in Ruhe feiern;                                 b) überhaupt nicht feiern;

c) mit großem Krach feiern;                 d) im Wald feiern

5. Wenn Weihnachten kommen,

a) gehen sie schlafen;                           b) sind sie gut gelaunt;

c) sind sie aufeinander böse;                d) sprechen sie mit einander nicht

6. Nach dem Weihnachten

a) freuen sie sich auf nächstes Weihnachten; b) sind sie schlecht;

c) sind sie aufgeregt;                            d) brauchen sie Hilfe

 

 

Aufgabe 3: Lesen Sie den Zeitungsartikel und kreuzen Sie die richtige Antwort (a, b oder c) an. Die Reihenfolge der einzelnen Aufgaben folgt nicht immer der Reihenfolge des Textes.

Früher gab es die Geschenke im „Bündel“
(
Weihnachtsgeschichte aus Sachsen)

Jedes Jahr um die Weihnachtszeit stellen sich die Deutschen die gleiche Frage: Hast du schon alle Weihnachtsgeschenke gekauft? Und die Antwort lautet in den allermeisten Fällen: Nein. Der Grund für diese Antwort ist leicht zu finden. Wir wissen einfach nicht, was wir schenken sollen. Wie wäre es denn mal mit Wollzeug, Brot, Schokolade, Socken, Pantoffeln oder einem Gesangbuch? Alles nützliche Dinge, die der Nürnberger Patrizier mit dem Namen Behaim seinen Kindern zu Weihnachten schenkte. Das war allerdings vor langer Zeit, nämlich im Jahre 1622. Lange Zeit schenkte man sich nichts. Erst seit dem späten Mittelalter kennt man auch in unserer Region den Brauch des Schenkens. Überliefert sind aus dieser Zeit genaue Vorschriften und sogar Verbote. So wurde um 1450 den Paten untersagt, ihren Patenkindern zu Weihnachten Gebäck oder andere Dinge zu schenken. Nach der Reformation dann wurde der Heilige Nikolaus als Gabenbringer in den Knecht Ruprecht umgewandelt. Die Kinder erhielten die Weihnachtsgeschenke als „Bündel“. Dazu gehörten fünf Dinge: ein Kleidungsstück, ein Schulbuch, Spielzeug, Süßigkeiten und ein Geldstück. Aber sicher war das nur bei den reichen Familien möglich. Auch damals kosteten Geschenke schon Geld, und die wenigsten Familien konnten es sich leisten, die Kinder zu beschenken. Bekannt ist, dass im Jahre 1572 eine große Ladung mit Spielzeug aus Leipzig an den Hof zu Dresden geschickt wurde. Diese Tatsache lässt vermuten, dass die ersten Geschenke zur Weihnachtszeit eine protestantische Tradition gewesen sein müssen. Knapp hundert Jahre später, um 1660, aber wurde das Schenken zwischen erwachsenen Personen wieder verboten und sogar mit fünf Reichstalern Strafe belegt. Nach der kursächsischen Polizeiordnung durfte „das Gesindt sich nit im geringst kein Hlg. Christ oder Neujahr ausbedingen“ (d.h.: das einfache, „niedere“ Volk durfte überhaupt nicht Weihnachten und das neue Jahr feiern). Zugleich gestattete der Leipziger Magistrat Marzipangeschenke nur im Höchstwert von zwei Reichstalern. Und noch 1705 wurden in einem kirchlichen Text Weihnachtsgeschenke der Eltern als unchristlich abgelehnt. Bei einer Weihnachtsfeier, die Goethe 1766 bei dem Kupferstecher Stock in Leipzig erlebte, mussten sich die Kinder mit einem „Päckchen braunen Pfefferkuchen, welches der Herr Pate aus Nürnberg geschickt“, begnügen. Das waren noch Zeiten – oder?

7. Im 17. Jahrhundert

a)     durften Kinder keine Weihnachtsgeschenke erhalten.

b)    mussten Erwachsene Strafe bezahlen, wenn sie sich beschenkten.

c)     erhielten Kinder nur Süßigkeiten zum Weihnachtsfest.

8. Johann Wolfgang Goethe

a)     erlebte 1766 ein Weihnachtsfest in Leipzig.

b)    schenkte 1766 Kindern in Nürnberg braune Lebkuchen.

c)     freute sich 1766 sehr über braune Lebkuchen aus Nürnberg.

9. Seitdem das Weihnachtsfest gefeiert wird,

a)     beschenkt man sich gegenseitig.

b)    haben die Traditionen des Schenkens oft gewechselt.

c)     träumen Kinder von großen Geschenken.

10. Nach der Reformationszeit

a)     wurden die Weihnachtsbäume eingeführt.

b)    bekam der Weihnachtsmann eine große Bedeutung.

c)     wurde Knecht Ruprecht der Bringer von Geschenken.

11. Nur reichen Leuten war es im 17. Jahrhundert

a)     erlaubt das Weihnachtsfest zu feiern.

b)    verboten sich gegenseitig zu beschenken.

c)     möglich das „niedere“ Volk zu beschenken.

12. In unserer heutigen Zeit

a)     haben wir keine Probleme mehr mit dem Schenken.

b)    stellt man sich oft die Frage, was man schenken kann.

c)     haben immer weniger Menschen Freude daran sich zu beschenken.

 

Aufgabe 4: Was passt zusammen? Kreuzen Sie richtig an. Für eine Aufgabe gibt es keine Lösung.

Berlin im Winter

Die deutsche Hauptstadt entfaltet einen ganz eigenen Charme, wenn sich großstädtische Atmosphäre (13) ______. Zu dieser Mischung gehören das reiche Kulturangebot und das endlose Einkaufsvergnügen, winterliche Aktivitäten draußen und kulinarische Genüsse (14) ______, romantische Kindheitsträume und außergewöhnliche Ereignisse. Ob lieber ausgelassen oder besinnlich, traditionell oder bewusst kommerziell, ob mit oder ohne Schnee und eisige Kälte – in diesem Winter wird es (15) _____. „Winterzauber Berlin 2005/2006“ wird am Samstag, 29. Oktober 2005 mit der „11. Langen Nacht des Shoppings“ offiziell gestartet. Bis zum 6. Januar 2006 lockt die deutsche Hauptstadt mit einem umfangreichen Programm voller Höhepunkte, das vor allem eines deutlich macht: (16) ______! Fünfzig Weihnachtsmärkte, der Roncalli-Weihnachtscircus und die Winterwelt am Potsdamer Platz (17) _______ wie Kutschenfahrten oder Rundgänge durch die glanzvoll erleuchtete Stadt sowie die Silvesterfeier am Brandenburger Tor. Adventsmusik und Lichterglanz machen das Weihnachtsshopping zu einem (18) _______.

 

a) an Zauber nicht fehlen;

b) Berlin hält keinen Winterschlaf;

c) mit festlicher Weihnachtsstimmung verbindet;

d) stecken viel Geld in attraktive Einkaufsmöglichkeiten;

e) einzigartigen Erlebnis;

f) in warmen Stuben;

g) gehören ebenso zum Angebot

 

Lexik und Grammatik

 

Aufgabe 5: Welches Wort passt? Ergänzen Sie die folgende Geschichte mit den passenden Wörtern. Es werden alle Wörter einmal benutzt.

 

Heideblütenfest

Katja sitzt beim Frühstück, aber sie kann nichts essen. Sie ist heute sehr (19)______, denn sie wird zur Heidekönigin gekrönt. Jedes Jahr im August, wenn die Heide lila blüht, gibt es das Heideblütenfest in Schneverdingen. Seit Monaten hat Katja von diesem Tag (20)_______, da schon im März (21)_______ wurde, wer Königin wird. In ein paar Stunden beginnt der Festzug mit Musik und Tanz. Der Zug geht von der Stadt bis mitten in die Heidelandschaft, wo die Krönung stattfindet. In den vergangenen Jahren ist Katja immer hinter den mit Heideblumen geschmückten Wagen (22)______, aber dieses Jahr wird sie oben auf dem schönsten Wagen sitzen. Nach der Krönung wird das Heimatfest von über 60.000 Besuchern in großen Zelten (23)_______ Heute Abend wird Katja müde ins Bett fallen, endlich hat sich ihr Traum (24)_______.

 

a)      hergelaufen;                  d)  erfüllt

b)     gefeiert;                                     e)  geträumt

c)      aufgeregt;                      f)  entschieden

 

Aufgabe 6: Gebrauchen Sie die Wörter in richtiger Form.

 

25. SPEZIELL

In Engelskirchen gibt es ein (25) ______ Postamt: Hier landen Briefe mit Wunschzetteln für den Weihnachtsmann - und werden beantwortet.   

26. WUNSCH

Das Schloss, ein Kuscheltier, Barbie und Prinzen, das sind einige der (26) ______ der fünfjährigen Lara.     

27. VIEL

Am (27) ______ wünscht sie sich aber, dass sie das Christkind dieses Jahr endlich einmal sehen kann.  

28. SCHREIBEN

Ihren Wunschzettel hat sie fertig (28) ______ und will ihn nun in den Christkind-Briefkasten werfen.          

29. EIN

Der steht in Engelskirchen, (29) _______ kleinen Ort im oberbergischen Land, eine Stunde von Köln entfernt. Täglich wird er geleert.         

30. ANKOMMEN

Britta Töllner von der Deutschen Post erzählt, dass die erste Karte an das Christkind schon im Sommer in Engelskirchen     (30) _______ - und zwar aus Mallorca. Der Schreiber wollte wissen, was das Christkind eigentlich im Sommer mache.

 

Aufgabe 7: Vervollständigen Sie das Gedicht, indem Sie aus den vier Möglichkeiten jeweils diejenige auswählen, die Ihnen am passendsten erscheint.

 

Joseph von Eichendorff

WEIHNACHTEN

 

Markt und Straßen stehn verlassen,

(31) ___________ erleuchtet jedes Haus.

(32) ___________ geh ich durch die Gassen,

alles sieht so (33) _______________ aus.

An den Fenstern haben Frauen

buntes Spielzeug (34) ____________ geschmückt;

tausend (35) ______________ stehn und schauen

sind so (36) _____________ beglückt.

Und ich (37) _____________ aus den Mauern

bis hinaus ins (38) _____________ Feld,

hehres Glänzen, (39) ____________ Schauen!

Wie so weit und (40) ____________ die Welt!

Sterne (41) ___________ die Kreise schlingen;

aus des (42)____________ Einsamkeit

steigt's wie (43) ____________ Singen -;

O du (44)____________ Zeit!

 

 

 

31.  a) hell; b) schmuck; c) still; d) gold                     38. a) freie; b) kalte; c) weite; d) dunkle

32.  a) langsam; b) eilends; c) sinnend;                       39. a) großes; b) tiefes; c) erhabnes;

d) staunend                                                                  d) heilges

33.  a) festlich; b) prächtig; c) anders;                        40. a) weiß; b) groß; c) still;             d) kalt

d) gemütlich

34.  a) schön; b) geschickt; c) fromm;                        41. a) hoch; b) weit; c) fern;            d) leis

d) gern

35.  a) Menschen; b) Kinder; c) Kindlein;                  42. a) Abends; b) Feldes; c) Himmels;

            d) Augen                                                                   d) Schnees

36.  a) tief im Herz; b) wunderstill                             43. a) nie erklungnes; b) wunderbares

         c) außerordentlich; d) wunderbar                               c) engelsgleiches; d) demutsvolles

37.  a) laufe; b) strebe; c) wandre; d) gehe                 44. a) wunderbare; b) fröhliche

c) gnadenreiche; d) weihnachtliche

 

Aufgabe 8: Kreuzen Sie die richtige Variante an!

Frohe Weihnachten!

45. Das Wort „Weihnachten“ bedeutet ________.

a) heilige Nächte;       b) helle Nächte;          c) Weinnächte;           d) weinende Nächte.

46. Das war ursprünglich ein _______ Fest.

a) christliches;            b) heidnisches;           c) moslemisches;         d) atheistisches.

47. Es wird am _______ in Deutschland gefeiert.

a) 24.Dezember;         b) 25.Dezember;         c) 25. - 26. Dezember; d) 1. Januar.

48. Das ist ein Fest zu Ehren der ________.

a) Christi Auferstehung;        b) Christi Taufe; c) Christi Geburt;               d) Christi Himmelfahrt.

49. Die ganze Festtagsreihe beginnt aber am 6. Dezember, dem Tag des Heiligen ________.

a) Peter;                      b) Paul;                       c) Johannes;                d) Nikolaus.

50. Das ist ein großes Kinderfest, artige Kinder bekommen vom Heiligen am Morgen _______.

a) Geschenke;            ) Schuhe;                    c) Strümpfe;               d) Schulbücher.

51. Dafür müssen sie aber ihre Schuhe ________ und hinter die Tür stellen.

a) kaufen;                               b) schmücken;            c) blank putzen;          d) schmutzig machen.

52. Anfang November kaufen die Eltern für ihre Kinder Adventskalender. Dort gibt es ________ Fenster mit Daten.

a) 17                           b) 24                           c) 30                            d) 31

53. Das letzte Fenster trägt das Datum ________.

a) 24. 12                     b) 25. 12                     c) 31. 12                      d) 01.01

54. Hinter allen Fenstern finden Kinder jeden Morgen _________.

a) Geschenke;            b) Schuhe;                  c) Süßigkeiten;           d) Schulbücher.

55. Die vier letzten Sonntage vor dem Weihnachten heißen _________.

a) Weihnachtstage;    b) Heilige Tage;          c) Advente;                d) Silvester.

56. Jeden Sonntag zündet man eine neue _______ im Adventskranz an, so dass es am letzten Sonntag vier sind.

a) Stange;                   b) Schlange;                c)Nadel;                      d) Kerze.

57. Man schmückt einen Weihnachtsbaum gerne in dieser Zeit, dafür wählt man eine kleine _________.

a) Linde;                    b) Eiche;                     c) Birke;                      d) Tanne.

58. Aber öfter stellt man ein Figurenkarussell auf, wo auf einigen sich drehenden "Etagen" Figuren der ________ stehen. Das Karussell wird auch von vier brennenden Kerzen angetrieben.

a) Engel;                     b) Angler;                   c) Angel;                     d) Igel.

59. Auf dem Fensterbrett steht immer ein Lichterbogen aus ________.

a) Metall;                    b) Plaste;                    c) Papier;                     d) Holz.

 
Lösungen:

Aufgabe 1:

1. b;     2. a.

Aufgabe 2:

3. d;     4. a;     5. b;     6. a.

Aufgabe 3:

7. c; 8. a; 9. b; 10. c; 11. a; 12. b.

Aufgabe 4:

13. c;   14. f;   15. a;   16. b;   17. g;   18. e.

Aufgabe 5:

19. c;   20. e;   21. f;   22. a;   23. b;   24. d.

Aufgabe 6:

25. spezielles; 26. Wünsche; 27. meisten; 28. geschrieben; 29. einem; 30. ankam

Aufgabe 7:

31. c;   32. c; 33. a; 34. c;       35. c;   36. b;   37. c;   38. a;   39. d;   40. c;  

41. a;   42. d;   43. b;   44. c.

Aufgabe 8:

45. a;   46. b;   47. a;   48. c; 49. d; 50. a;       51. c;   52. b;   53. a;   54. c; 55. c;

56. d;   57. d; 58. a; 59. d.

 
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